Die Galerie Ulf Larsson steht seit vielen Jahren für eine fokussierte Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst — insbesondere in den Bereichen Malerei, Skulptur, Objekt und Installation.
Mit larsson + wird diese Arbeit in neuer Form weitergeführt. Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen und Künstler, deren Werk durch Eigenständigkeit, formale Präzision und eine klare künstlerische Haltung geprägt ist.
Das Programm verbindet Kontinuität mit neuen Möglichkeiten: ausgewählte Positionen, kuratierte Projekte, wechselnde Orte und persönliche Begegnungen mit Kunst, Künstlerinnen, Künstlern und Sammlerinnen und Sammlern.
Boris Becker studierte an der Hochschule der Künste Berlin und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher. Seine Fotografien richten den Blick auf menschenleere Orte, architektonische Strukturen und technische Räume.
In seinen Arbeiten erscheinen Brücken, Industrieanlagen, Bauten und urbane Details als präzise komponierte Bildräume. Zwischen sachlicher Beobachtung und stiller Konzentration entstehen Fotografien, die Formen, Linien und Ordnungen sichtbar machen.
Abbildungen: © Boris Becker
© VG Bild-Kunst, Bonn
René Dantes studierte Malerei in Wien, Plastik in Salzburg und Bildhauerei an der École des Beaux-Arts in Paris.
In seinen Skulpturen verbinden sich klare Form, handwerkliche Präzision und räumliche Bewegung. Stahl, Edelstahl und Cortenstahl erscheinen bei ihm nicht schwer oder statisch, sondern gefaltet, aufgerichtet und in eine stille, körperhafte Spannung gebracht.
Abbildungen: © René Dantes
Malerei
geboren 1968 in Bad Aibling
lebt und arbeitet in Dießen am Ammersee
Rupert Eder studierte Philosophie in München und arbeitete anschließend als Studioassistent bei Jon Groom. In seiner Malerei stehen Farbe, Form und Materialität im Mittelpunkt.
Seine Arbeiten entwickeln sich aus klaren Setzungen, kräftigen Farbfeldern und sichtbaren malerischen Bewegungen. Zwischen geometrischer Ordnung und freiem Pinselzug entstehen Bildräume, in denen Farbe nicht nur Mittel, sondern eigenständiger Inhalt ist.
Abbildungen: © Rupert Eder
Malerei, Objekt, Installation
geboren 1964 in Zürich
lebt und arbeitet in Berlin
und im Südburgenland
Stephan Ehrenhofer studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien Malerei und Grafik mit Schwerpunkt Tapisserie. Seine Arbeit ist geprägt von einem nicht-gegenständlichen Ansatz und einer intensiven Auseinandersetzung mit Farbe, Material, Oberfläche und Raum.
In seinen Arbeiten verbinden sich malerische Struktur, textile Erfahrung und objekthafte Präsenz. Gehärtetes Papier, Polypropylen-Bänder und geschichtete Farbräume werden gefaltet, gewickelt, verdichtet oder räumlich gesetzt — zu Arbeiten zwischen Bild, Relief und Objekt.
Abbildungen: © Stephan Ehrenhofer
Skulptur
geboren 1954 in Nordrach
lebt und arbeitet in Zell am Harmersbach
Armin Göhringer studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Skulpturen und Wandobjekte aus Holz, teils in Verbindung mit Stahl.
Seine Arbeiten entstehen aus geschnittenen, geöffneten und geschwärzten Formen. Zwischen Masse und Durchlässigkeit, Last und Balance entwickeln sie eine fragile räumliche Spannung, in der Material, Konstruktion und Körperlichkeit unmittelbar erfahrbar werden
Abbildungen: © Armin Göhringer
Thomas Kemper studierte Malerei an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln. Seine Arbeiten entstehen aus zahlreichen malerischen Fragmenten, die sich zu vielschichtigen Bildräumen verdichten. Farbe, Struktur und Komposition stehen dabei in einem ständigen Dialog zwischen Ordnung und Auflösung, Ruhe und Dynamik.
Über seine Malerei schreibt die Kunsthistorikerin Sabine Elsa Müller:
„Seine Arbeiten spielen komplexe Beziehungsmöglichkeiten durch, die nahezu diametral entgegengesetzte Phänomene in einen vielfältigen Zusammenhang einbinden, der ihnen jedoch ihre Einzigartigkeit belässt. In diesen aus Fragmenten aufgebauten Arbeiten herrscht eine quirlige, lustvolle und immer wieder neu zu verhandelnde Koexistenz von Autonomie und Eingebundensein, Ruhe und Bewegung, Auseinanderstreben und Zusammenhalt. Die Malerei eröffnet ein weites Feld assoziativer Erinnerungsbilder.“
Abbildungen: © Thomas Kemper
Malerei
geboren 1954 in Schweinfurt
lebt und arbeitet in Oberkirch/Baden
Rainer Nepita wurde 1954 in Schweinfurt geboren. Von 1977 bis 1983 studierte er Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Peter Dreher. Er lebt und arbeitet in Oberkirch/Baden.
Seine Arbeiten zeigen eine intensive Beschäftigung mit malerischer Reduktion, Zeichenhaftigkeit und farblicher Setzung. Die Bildsprache wirkt ruhig, konzentriert und zugleich offen für subtile Verschiebungen zwischen Fläche, Linie und Wahrnehmung.
Abbildungen: © Rainer Nepita
Malerei
geboren 1976 in Pamplona, Spanien
lebt und arbeitet in Andalusien
Yolanda Relinque studierte Kunstgeschichte an der Universität Granada und absolvierte anschließend ein Promotionsstudium an der Universität Alcalá. Ihre künstlerische Arbeit umfasst Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Künstlerbücher und Installation.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen Farbe, Licht und räumliche Beziehungen. Aus transparenten Farbschichten und reduzierten geometrischen Formen entstehen offene Bildräume, in denen Farbe, Rhythmus und Komposition den Bildaufbau bestimmen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Erinnerung und entwickeln eine ruhige, konzentrierte Bildsprache.
Abbildungen: © Yolanda Relinque
Jung Suk Ryu studierte Freie Kunst an der Hyo-Sung Universität in Daegu und an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, wo sie Meisterschülerin bei Arwed D. Gorella war.
Ihre Malerei bewegt sich zwischen Erinnerung, inneren Bildern und traumartigen Räumen. Weiche Übergänge, gedämpftes Licht und unscharfe Figuren schaffen eine stille, schwebende Atmosphäre, in der Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verschwinden miteinander verbunden sind.
Abbildungen: © Jung Suk Ryu
Malerei · Fotografie
geboren 1964 in Koblenz, Deutschland
lebt und arbeitet in Köln
Martin Streit absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kunstglaser in Trier und studierte anschließend Freie Malerei an der Kunstakademie Münster sowie Malerei bei Prof. Gotthard Graubner an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er 1995 Meisterschüler wurde.
In seiner Malerei und den Arbeiten mit der Camera Obscura untersucht Martin Streit die Wirkung von Licht, Farbe und Wahrnehmung. Aus alltäglichen Motiven wie Gefäßen, Architektur oder Landschaften entstehen reduzierte Bildräume, in denen Gegenständlichkeit und Abstraktion miteinander in Dialog treten. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine ruhige, konzentrierte Bildsprache aus, in der Licht und Farbe den Blick auf das Wesentliche lenken.
Abbildungen: © Martin Streit
Malerei · Relief
geboren 1947 in Frankfurt am Main
lebt und arbeitet in Essen
Norbert Thomas studierte von 1969 bis 1974 an der Hochschule für Bildende Künste und Gesamthochschule Kassel. Nach Lehrtätigkeiten in Dortmund und Bielefeld war er von 1991 bis zu seiner Emeritierung 2016 Professor für Grundlagen der künstlerischen Gestaltung an der Bergischen Universität Wuppertal.
Seit 1970 entstehen seine systematisch-konstruktiven Arbeiten unter Einbeziehung des Zufalls. Aus geometrischen Flächen, Linien und klar voneinander abgegrenzten Farbfeldern entwickelt er offene Ordnungen, in denen rechteckige Strukturen mit diagonalen und gegeneinander verschobenen Formen wechseln. Neben kräftigen Primärfarben verwendet er reduzierte Grau-, Schwarz- und Weißtöne; in den Reliefs setzt sich die geometrische Komposition in den Raum fort.
Abbildungen: © Norbert Thomas
Malerei
geboren 1959 in Uppsala, Schweden
lebt und arbeitet in München
Maria Wallenstål-Schoenberg studierte zunächst an der Universität Uppsala und absolvierte später eine künstlerische Ausbildung in Ulm sowie bei Clemens Etz. Von 2004 bis 2008 nahm sie an Klassenbesprechungen bei Jerry Zeniuk an der Akademie der Bildenden Künste München teil.
Ihre Ölmalerei bewegt sich zwischen Farbfeldmalerei und konkreter Kunst. Klare Formen, intensive Farbflächen und geschichtete Farblagen verbinden sich zu Bildräumen, in denen Farbe als Fläche, Raum und eigenständige Präsenz erfahrbar wird.
Abbildungen: © Maria Wallenstål-Schoenberg
Kurmuschel, 2014
C-Print auf AluDibond
180 × 220 cm
Edition 5 + 2 AP
20.000 €
Druckzentrum, 2018
C-Print auf AluDibond
120 × 165 cm
Edition 5 + 2 AP
12.000,-€
Die Brücken des Landwehrkanals, Berlin, 2020
Fine Art Pigment Print
204 × 115 cm
Edition 5 + 2 AP
14.000,-€
Custines, 2025
Fine Art Pigment Print
120 × 140 cm
12.000,-€
Kopf XI-23, 2023
Cortenstahl
Höhe: 36 cm
6500,-€
Cascada Piccola III-24, 2024
Patinierter Edelstahl
Höhe: 98 cm
9000,-€
Sara, 2026
Geschliffener Edelstahl
Höhe: 92 cm
7000,-€
Celeste, 2025
Patinierter Edelstahl
Höhe: 222 cm
25.000,-€
Peekaboo, 2026
Öl auf Leinen
60 × 80 cm
4000,-€
Wafer – Sea, 2026
Öl auf Lindenholz
48,5 × 48,5 cm
3100,-€
Solo Rotor, 2026
Öl auf Leinen
50 × 50 cm
2800,-€
Wafer – Sea, 2026
Öl auf Lindenholz
26,5 × 39 cm
2200,-€
High Density Gvb3, 2023
Acryl und Öl auf gehärtetem Papier
36 × 48 × 5 cm
2850,-€
High Density GA4, 2023
Acryl und Öl auf gehärtetem Papier
36 × 48 × 5 cm
2850,-€
Coil_2024_07_14_02 (Pink), 2024
Polypropylen-Bänder
Ø 213 mm, H 145 mm
1450,-€
Coil_2025_12_12_3 (Red), 2025
Polypropylen-Bänder
Ø 210 mm, H 118 mm
1450,-€
o.T., 2026
Mammut geölt
49 × 50 × 8 cm
2400,-€
o.T., 2025
Holz geschwärzt
233 × 70 × 14 cm
18.000,-€
o.T., 2025
Eiche geschwärzt, Stahl
133 × 24 × 17 cm
5200,-€
o.T., 2024
Holz geschwärzt, Stahl
188 × 78 × 8 cm
9500,-€
o.T., 2026
Acryl auf Papier
35 × 35 cm
1.300 €
1.400 € gerahmt
(HALBE-Rahmen, Museumsglas)
o.T., 2026
Acryl auf Papier
38 × 38 cm
1.500 €
1.618 € gerahmt
(HALBE-Rahmen, Museumsglas)
o.T., 2026
Acryl auf Papier
35 × 35 cm
1.300 €
1.400 € gerahmt
(HALBE-Rahmen, Museumsglas)
o.T., 2026
Acryl auf Papier
38 × 38 cm
1.500 €
1.618 € gerahmt
(HALBE-Rahmen, Museumsglas)
Mai, 2020
Öl, Acryl auf Leinwand
100 × 120 cm
5500,-€
Juli, 2021
Öl, Bleistift auf Leinwand
50 × 40 cm
2100,-€
Alphabet Bauerbach orange c, 2025
Öl, Bleistift auf Holz
30 × 30 × 3 cm
980,-€
Alphabet Wien dunkelrot d, 2025
Öl, Bleistift auf Leinwand
30 × 30 × 3 cm
980,-€
La habitación de la luz, 2026
Acuarela sobre papel
40 × 40 cm
650,- €
800,- € mit Rahmen
El sueño más largo, 2026
Acuarela sobre papel
40 × 40 cm
650,-€
800,-€ mit Rahmen
Los días claros, 2026
12 Aquarelle auf Papier
(Papel Incisioni Magnani, 310 g)
Je 20 × 16 cm
350,-€
500,-€ mit Rahmen
La hora tranquila, 2026
Acuarela sobre papel
40 × 40 cm
650,-€
800,-€ mit Rahmen
Soft Silence, 2026
Acryl auf Leinwand
40 × 40 cm
1500,-€
Velvet Midnight, 2026
Acryl auf Leinwand
45 × 40 cm
1700,-€
Transition (Übergänge), 2026
Acrylic on Canvas
50 x 50 cm
2100,-€
Pale Memory, 2026
Acrylic on Shaped Canvas
Ø 76cm
3500,-€
Tasse, 2021
Öl auf Papier auf Alu-Dibond
26 × 30 cm
Kleine Schale, 2015
Öl auf Leinwand
23 × 25 cm
3200,-€ · 2800,-€
Fließendes Haus, 2026
Öl auf Leinwand
41 × 31 cm
4200,-€
Becher, 2026
Öl auf Holz
24 × 18 cm
2800,-€
Delivering Light, Berlin, 2025
Camera Obscura, Pigmentdruck auf Alu-Dibond
70 × 50 cm
Auflage 7 + 1
3200,-€
o.T., 2024
Acryl auf Leinwand
100 × 100 cm
12.000,-€
o.T., 2024
Relief, Lack auf Aluminium
60 × 60 cm
6500,-€
o.T., 2026
Acryl auf Leinwand
40 × 40 cm, gerahmt
5000,-€
o.T., 2026
Acryl auf Leinwand
40 × 40 cm
5000,-€
Cycle Samana, 2025
Öl auf Leinwand
50 × 70 × 4 cm
3100,-€
o. T., 2025
Öl auf Holz
30 × 24 cm
1100,-€
Cycle Quiet
Öl auf Leinwand
30 × 30 cm
1200,-€
Cycle Samana, 2025
Öl auf Leinwand
50 × 70 × 4 cm
1200,-€